Dr. Gudrun Daul
Dr. Gudrun Daul

Stressbewältigung

          Balance-Ablauf und Gleichgewichtstraining

… wenn das Denken blockiert ist: das bekannte Brett vorm Kopf

Aussagen wie Ich kann mich nicht konzentrieren oder Ich vergesse schnell, was ich gelernt habe oder „Ich habe Angst zu versagen“ sind typisch für stressbedingte Blockaden. Grundsätzlich gilt: Solche Blockaden lassen sich durch Zusatztraining oder gar Drill nicht auflösen. Im Gegenteil, je mehr Druck, desto heftiger zeigt sich die Blockierung! Langatmige Reflexionen oder tiefgründige Analysen helfen hier aber auch nicht wirklich weiter.

 

Im Mittelpunkt meiner pädagogisch-therapeutischen Arbeit steht hingegen ein Balanceablauf mit kinesiologischem Muskeltest (Biofeedback-System). Es wird also auf der körperlichen Ebene angesetzt und im Rückgriff auf moderne Kommunikationstechniken knapp kommuniziert. Dies ist deshalb notwendig und sinnvoll, weil es hierdurch gelingt, mit den Bereichen des Gehirns in Kontakt zu treten, die gerade nicht bewusst sind. Es kann so punktgenau herausgefunden werden, wo, auf welcher Gehirnstufe und bei welchen Vorgängen (Wahrnehmung, Bewegung, Denken), Blockaden, so genannte neurologische „Verschaltungen“ sitzen.

Grundvoraussetzung hierfür ist allerdings, dass die Wahrnehmungs- und Kommunikationsebene des jeweiligen Menschen eingenommen wird, um zu erkennen, welche Sicherheit ihm gerade fehlt:

 

          „Wir müssen unsere Aufmerksamkeit mehr darauf richten,

          wie und von welchen Evolutionsstufen aus die Welt

          wahrgenommen wird. Dann können wir verstehen, welche

          Gründe es für auffälliges Verhalten gibt und die wahren

          Defizite erkennen.“

 

          L. Koneberg / S. Gramer-Rottler: Das bewegte Gehirn.

          München, 4. Aufl. 2008: 42.

 

Abhilfe schafft jeweils Bewegung. Es ist faszinierend zu sehen, was bei passender Intervention bereits nach kürzester Zeit passiert, wenn Körper und Geist auf eine neue Art und Weise miteinander zu kommunizieren beginnen: Durch Erfahrungslernen, das heißt durch Einüben der notwendigen Bewegungsabläufe (scheinbar primitive „Babyübungen“) werden die begleitenden negativen Emotionen ins Bewusstsein gehoben und bearbeitet, Gehirnbereiche neu miteinander vernetzt. Dadurch verbessert sich die Wahrnehmungs- und Ausdrucksfähigkeit des jeweiligen Menschen. Er wird in sein Gleichgewicht zurückgeführt und kann seine individuellen Fähigkeiten zur vollen Entfaltung bringen.

 

Falls nötig, falls ein Mensch zu jung, krank oder aus anderen Gründen nicht kooperationsfähig ist, kann auch mit Stellvertretern gearbeitet werden. Lernen erfolgt dann über Zuschauen bzw. Resonanz. Zur Erklärung: Die Gehirnbereiche, die beim Bewegen aktiv sind, entsprechen denen, die für das Visualisieren gebraucht werden.

 

In der Regel werden zwischen drei und vier, in schwierigeren Fällen bis zu zehn Sitzungen benötigt, um einen dauerhaften Erfolg zu erzielen.

 

Nun ist es allerdings häufig so, dass sich nicht nur das Kind, sondern auch betroffene Eltern in einer Stressfalle befinden. Ist dies der Fall, erscheint es notwendig und sinnvoll, auch die Eltern, insbesondere die Mutter, gezielt zu unterstützen. Dies führt zu einer erheblichen Entlastung des Familiensystems und schafft so die Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Erziehung: Es entsteht eine Atmosphäre der Sicherheit, in der sich das Kind frei entfalten und aus sich selbst heraus Motivation zum Lernen entwickeln kann.

Dr. Gudrun Daul

Praxis für Praktische Pädagogik

   Arndtstr. 1a

   77815 Bühl / Baden

   0170-9475 526

gudrun.daul@online.de
 

Life Kinetik-Trainerin
Schul- und Kita-Coach

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